VITA & WERKE

Geboren 1991 in Witten, studierte Theater- und Medienwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum. Während des Studiums arbeitete er als Journalist und Redakteur zunächst für die :bsz und ebenso für die Plattform KritikGestalten, für die er auch als Musiker tätig war.

Nach dem Abitur wirkte er als Lyriker und Bassist der Band I Am Jerry (Warner Music Germany), mit der er auf Musikfestivals wie u. a. Rock am Ring, Hurricane, Dockville, Modular Festival, Zeltfestival Ruhr, Juicy Beats oder Bochum Total spielte, mit ihrem Debütalbum „Habicht“ (VÖ: 2016) durch die Bundesrepublik Deutschland tourte und ebenso bei TV-Formaten wie Circus Halligalli performte.

Seit 2021 ist er Regieassistent am Schauspielhaus Bochum. Zuvor war er bereits als Regie- und Dramaturgie-Hospitant sowie Produktions- und Regieassistent am Schauspiel Dortmund.

Als Regieassistent arbeitete Feras unter anderem bereits mit Regisseur*innen wie,
Johan Simons, Selen Kara, Barbara Bürk & Clemens Sienknecht, Saara Turunen, Christopher Rüping, Tom Schneider, Anna Stiepani, Tamó Gvenetadze, Katharina Birch, Guy Clemens, Thomas Dannemann, FX Mayr, Sahar Rahimi undUrbanatix zusammen.

Als Performance-Künstler und Regisseur inszenierte und führte er folgende eigenen Arbeiten auf: 
Überbrückungszeit #1 – Alltag auf Shuffle-Modus (2020), in den ehrenfeldstudios Köln;
Überbrückungszeit #2 – Das Leben eines Künstlers (2021), im Tor 5, ehemalige Spielstätte der szenischen Forschung der Ruhr-Universität Bochum;
Überbrückungszeit #3 – Regieassistenz (2024), im ZEITMAULtheater Bochum als Beitrag für das ZeitZeug Festival.

Der stumme Diener von Harold Pinter war seine erste Arbeit (2024) als Regisseur am Schauspielhaus Bochum.

Die Leiden des jungen Feras (2025) von Christian Feras Kaddoura war seine zweite Regiearbeit am Schauspielhaus Bochum, bei der er neben der Regie auch als Bühnenbildner, Autor, Komponist, Liedtexter sowie Live-Musiker und Darsteller dieser Arbeit wirkte.

Seit Oktober 2025 in Serie:
Alleestraße – eine Bochumer Theatersitcom.
(„fast“) jeden Monat im prt.
(Prinzregenttheater Bochum)
Regie/Text: Christian Feras Kaddoura

Bei der Arbeit als Regisseur & Autor von
ALLEESTRASSE – Folge 4: „Sternengucker“ (2026).
Foto (c): Patrick Krieger

ALLEESTRAßE – Die neue Theaterserie – Fortsetzung folgt

Foto: Patrick Krieger

Wer braucht schon die „Lindenstraße“, wenn es die „Alleestraße“ gibt? Eine Straße, an der die merkwürdigsten und überraschendsten Wege sich kreuzen. Denn was in Bochum passiert, geschieht an der „Alleestraße“ und das findet einmal im Monat live auf der Bühne des prt statt. Wir starten die Theater-Serie aus Bochum. Ein bisschen Ekel-Alfred, ein bisschen Marienhof – in jedem Fall die ultimative Sitcom aus Bochum für Bochum.

Regie: Christian Feras Kaddoura
Text: Christian Feras Kaddoura & Sabine Reich
Musik: Karsten Riedel
Mit: Mohammad Karim Asir, Nermina Kukić, Hella-Birgit Mascus, Helge Salnikau & Gästen
Licht: Joachim Kiel
Kostüm: Lara Türkcü

Nächste Folge – Folge 5
20./21. März, jeweils um 19:30 Uhr

Ort: prt. (Prinzregenttheater), Bochum

Überbrückungszeit –
DIE LEIDEN DES JUNGEN FERAS

Die Leiden des jungen Feras
Foto: Sophia Hegewald

Regie, Bühne, Konzept, Musik, Songwriting: Christian Feras Kaddoura
Komposition, Musik, Konzeptmitarbeit: Merlin Schreiber
Regie- & Dramaturgiehospitanz: Luca Céline Evers
Kostüm: Paula Neu
Licht: Fritz Dumcius
Ton: Henry Skowronek, Jörg Kidrowski
Dramaturgie: Marvin L.T. Müller

Premiere: 28.02.2025

von Christian Feras Kaddoura.
mit: Christian Feras Kaddoura, Merlin Schreiber

Herzblut. Applaus. Kreativität. Fame, Glamour, Glanz und Gloria. Arbeiten am Theater, was kann es Aufregenderes geben. Aber ist dem wirklich so? Unser Regieassistent Feras untersucht in seinem eigens entwickelten Format Überbrückungszeit, was es eigentlich bedeutet, Regieassistent zu sein.

In diesem Werk verlässt ein junger Künstler seine Heimat und auch seinen musikalischen Partner, mit dem er im Briefaustausch verbleibt und ihm kontinuierlich von seinem Alltag als Regieassistent am Schauspielhaus Bochum berichtet. Große Ambitionen treffen auf Erniedrigungen und Desillusionen. Die gemachten Erfahrungen während Hospitanzen, Probensituationen, der Alltag im Theater, der Kampf gegen anbahnende Burnouts und chronisches Kranksein bringen den Assistenten nach und nach an den Rand des Wahnsinns. Stress bis zum Umfallen oder Saus und Rausch inmitten der Kunst? In einem autobiografischen, performativen Abend voll von Musik, Spiel, Slapstick und einer Portion Ironie mit Sahne stellt sich Feras die große Frage: Ist das nicht eigentlich alles nur Theater?

Das Format Überbrückungszeit wurde von Christian Feras Kaddoura und Merlin Schreiber über die letzten fünf Jahre immer weiterentwickelt. Nun startet die Neuauflage im Oval Office mit dem ersten Teil: Die Leiden des jungen Feras.

Ort: Oval Office, Schauspielhaus Bochum

DER STUMME DIENER

Foto: Kahtarina Kemme

Regie: Christian Feras Kaddoura
Bühne: Sascha Kühne
Kostüm: Lara Suppe
Dramaturgie: Mehdi Moradpour
Soufflage: Jutta Schneider

Premiere: 28.01.2024

von Harold Pinter.
mit: Konstantin Bühler, Martin Horn

Ben und Gus machen seit einer Ewigkeit ihren Job nach einem festen Muster, ohne Fragen zu stellen, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen: hier ein Auftrag von einer anonymen Gang, da ein vorbereiteter Spot, eine unbekannte Zielperson. Doch dieses Mal ist alles anders als sonst.

Die zwei Profikiller dösen in einem finsteren Keller. Sie unterhalten sich über absurde Geschichten aus der Lokalzeitung, Fußball und Tee. Gus, der Gefühlsmensch unter den beiden, verstrickt sich immer wieder in Gedanken über Sinn und Unsinn seiner Arbeit. Ben, der schon länger im Geschäft ist, will einfach durchziehen. Doch dann unterbricht das Rattern eines Speisenaufzugs – eines „stummen Dieners“ – ihren Smalltalk. Und nicht nur das: Da flattert plötzlich eine Liste mit Feinkost-Bestellungen rein. Wer und was versteckt sich hinter den immer komischer werdenden Wünschen? Die beiden tauchen ein in das stumpfe Abarbeiten der Anweisungen. Doch das eingespielte Duo gerät ins Wanken. Warten sie auf den Mord? Oder auf den Tod?

Der britische Theaterautor und Regisseur Harold Pinter schrieb 1957 dieses kurze Gangsterdrama, das gleichzeitig Krimi, Thriller und Komödie ist. In dem Stück geht es darum, wie die Wirklichkeit plötzlich außer Kontrolle geraten kann und wie zerbrechlich menschliche Beziehungen sein können.

Ort: Oval Office, Schauspielhaus Bochum

kultur.west – Schauspieltipp (März 2024)

MUSIK

2025: DIE LEIDEN DES JUNGEN FERAS als Komponist, Songwriter und Interpret
2020: Als eine Hälfte des Hip-Hop Duos ANJEFIXXT
2016: I AM JERRY als Texter und Bassist

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    • Alleestraße – „Was bisher geschah…“

      Alleestraße Folge 1-3: Während Charlotte Bachmann in der Kneipe, die sie von ihrem Vater übernommen hat, alle Stühle verkauft, weil sie pleite ist, denn an der Alleestraße wird mehr Macha Cappuccino verkauft…

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